Skip to the content
FUSSPFLEGE-WIEN by Sabine

Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Allgemeines und Geltungsbereich

Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten zwischen der Firma FUSSPFLEGE Sabine Beyer e.U. (FUSSPFLEGE-WIEN by Sabine) Inhaberin Fr. Sabine Beyer (Auftragnehmerin) und dem Kunden (Auftraggeber) für alle Leistungen in der Fußpflege sowie der angebotenen Nebenleistungen und Produktverkäufe, die am Geschäftssitz erbracht werden. Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Die Auftragnehmerin und ihre Angestellten führen ihre Dienstleistungen nach bestem Wissen und Gewissen und nach dem neusten Standard der Industrie am Kunden aus. Sollten Änderungen der Standards auftreten, wird der Kunde noch vor Beginn der Leistung davon in Kenntnis gesetzt.

2. Pflichten des Kunden

Der Kunde ist verpflichtet, die Auftragnehmerin vor Behandlungsbeginn über bestehende Krankheitsbilder, insbesondere Diabetes, oder Allergien zu informieren, die einer Behandlung entgegenstehen könnten.

3. Vertragsschluss

  1. Die Angebote sind freibleibend. Änderungen bleiben im Rahmen des Zumutbaren vorbehalten.
  2. Mit der Vereinbarung eines Termins für eine Dienstleistung erklärt der Kunde verbindlich die Annahme des Vertragsangebotes.
  3. Soweit der Vertragsschluss auf elektronischem Wege erfolgt, wird der Zugang des Buchungswunsches dem Kunden unverzüglich bestätigt.
  4. Die Zugangsbestätigung stellt noch keine verbindliche Annahme der Buchung dar.

Die verbindliche Annahme der Buchung erfolgt mit schriftlicher oder telefonischer Terminbestätigung.

4. Preise und Zahlungsbedingungen

  1. Alle Preise für die Ausführung der Leistungen richten sich nach den aktuellen Preislisten, die am Geschäftssitz zur Einsicht ausliegen oder im Internet abrufbar sind. Im Zweifelsfall gelten die Preise im Internet.
  2. Neue Preislisten ersetzen automatisch alle vorangegangenen und gelten ab ihrer Bekanntmachung im Geschäft oder im Internet.
  3. In den angegebenen Preisen (Behandlungen und Verkaufsware) ist die gesetzliche Mehrwertsteuer enthalten.
  4. Die Preise sind nach Abschluss der Behandlung sofort und ohne Skontoabzug am Geschäftssitz in bar, per Maestro Karte (EC-Karte, Bankomatkarte) oder Kreditkarte (Master- oder Visa Karte) zur Zahlung fällig.
  5. Zahlungen mittels Bankeinzug oder auf Rechnung werden nicht akzeptiert.

5. Änderungsvorbehalt

  1. Die Auftragnehmerin behält sich zwischenzeitliche Änderungen in der Art und dem Umfang der Behandlungen sowie der Preise vor. Bereits vereinbarte Termine sowie bereits bezahlte Leistungen (z. B. Gutscheine, Abonnements) sind von nachträglichen Preis- oder Leistungsänderungen ausgenommen.
  2. Bei Erscheinen neuer AGB bzw. neuer Angebots- und Preislisten verlieren alle vorherigen ihre Gültigkeit.

6. Eigentumsvorbehalt

Die Auftragnehmerin behält sich das Eigentum an der Ware (Verkaufsware) bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen aus einer laufenden Geschäftsbeziehung vor.

7. Behandlungsausfälle / Behandlungszeiten / Behandlungsdauer

Behandlungstermine, auch mündlich vereinbarte, gelten als verbindlich.

Terminänderungen oder -absagen sind bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich. Fällt der Beginn dieser 24-Stunden-Frist auf einen Zeitraum von Samstag bis Montag 9:30 Uhr oder auf einen Feiertag, in dem Nachrichten auf dem Anrufbeantworter oder per E-Mail erfahrungsgemäß nicht abgehört bzw. gelesen werden, verlängert sich die Frist bis Montag 9:30 Uhr bzw. bis zum Ende des nächstfolgenden Werktages, damit dem Kunden eine tatsächliche Möglichkeit zur fristgerechten Absage bleibt.

Kann oder möchte der Kunde einen vereinbarten Termin nicht wahrnehmen und wurde dieser nicht rechtzeitig verschoben oder abgesagt, gilt folgendes, falls nichts anderes vereinbart wurde:

  1. Wurde die Behandlung bereits (ganz oder teilweise) bezahlt – gleich ob durch Gutschein, Abonnement oder eine freiwillige bzw. von der Auftragnehmerin (z.B. aufgrund der bisherigen Terminhistorie des Kunden, etwa über die Buchungsplattform) zur Bedingung der Terminvereinbarung gemachte Vorauszahlung – und erscheint der Kunde ohne rechtzeitige Absage (siehe Frist oben) nicht zum Termin, verfällt der bezahlte Betrag zur Gänze. Der Kunde hat in diesem Fall weder Anspruch auf Rückerstattung noch auf einen kostenlosen Ersatztermin. Wird der Termin hingegen rechtzeitig abgesagt oder verschoben, bleibt die Zahlung für eine neue Terminvereinbarung erhalten.
  2. Wird eine nicht bezahlte Behandlung nicht rechtzeitig (siehe Frist oben) abgesagt, ist ein Ausfallshonorar in Höhe von 50% des vereinbarten Preises zur Zahlung fällig. Erscheint der/die Kunde/in ohne jegliche Absage nicht zum Termin, ist ein Ausfallshonorar in Höhe von 100% des vereinbarten Preises zur Zahlung fällig.
  3. Die Rechtsfolgen der Punkte 1. und 2. entfallen bzw. werden entsprechend reduziert, wenn der Kunde glaubhaft macht, dass ihm die rechtzeitige Absage aus einem wichtigen, nicht von ihm verschuldeten Grund (z.B. plötzliche Erkrankung oder Unfall) nicht möglich oder nicht zumutbar war, oder – im Fall von Punkt 2. – wenn er nachweist, dass der Auftragnehmerin ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist, etwa weil der Termin anderweitig vergeben werden konnte.
  4. Die Behandlungszeit beginnt mit dem Eintreffen des Kunden im Behandlungsraum.
  5. Bei Verspätung des Kunden gilt der ursprünglich vereinbarte Behandlungstermin. Die versäumte Zeit wird nur dann nachgeholt, wenn dies den weiteren Organisationsablauf nicht beeinträchtigt.
  6. Ist die Verspätung des Kunden in einem Maße, dass die gebuchte Behandlung nicht mehr durchführbar ist, ohne den weiteren Ablauf des Zeitplanes zu stören und/oder entstünden bei voller Inanspruchnahme für nachfolgende Kunden Wartezeiten, so behält sich die Auftragnehmerin vor, den Termin mit vollem Preis zu berechnen, aber entsprechend zu verkürzen, damit folgende Kunden zur vollen Zufriedenheit behandelt und bedient werden können.

8. Terminkalender

Die vereinbarten Einzeltermine werden in einem für den Kunden angelegten Terminkalender eingetragen. Auf Wunsch wird jeder Termin schriftlich bestätigt. Die im Terminkalender oder elektronischen Karteiblatt eingetragenen Termine sind Gegenstand dieser Vereinbarung.

9. Beratungen / Behandlungen

Alle Beratungen und Behandlungen sind im Rahmen der Gesundheitsvorsorge zu sehen und ersetzen keinen Arzt oder Heilpraktiker. Die Kunden werden gebeten, auf etwaige Pilzerkrankungen, Diabetes (speziell bei Fußpflege), Allergien, Medikamenteneinnahmen, Überempfindlichkeiten oder andere körperliche Beschwerden hinzuweisen, um die Behandlungen darauf abstimmen zu können und eventuelle ungünstige Beeinflussungen zu vermeiden.

10. Behandlungsausschluss

Die Auftragnehmerin behält sich vor, die Durchführung von Behandlungen abzulehnen, wenn gesundheitliche oder hygienische Gründe entgegenstehen.

Der Kunde verpflichtet sich während des Besuches im Studio eine angemessene Verhaltensweise an den Tag zu legen. Sollte der Kunde sich selbst nach einer Verwarnung weiterhin nicht angemessen verhalten, hat die Auftragnehmerin das Recht, den Kunden aus dem Studio zu verweisen und gegebenenfalls ein Hausverbot auszusprechen.

11. Aktionen / Gutscheine

  1. Laufende Sonderaktionen müssen vom Unternehmen nicht als solche bezeichnet werden.
  2. Angebotsaktionen gelten ausschließlich in der ausgeschriebenen Frist und sind in dieser Zeit wahrzunehmen bzw. gelten solange diese vorrätig sind.
  3. Geschenkgutscheine sind unbefristet gültig, sollten jedoch innerhalb von 12 Monaten eingelöst werden.
  4. Gutscheine, Glück-Scheine und Abos sind voll übertragbar. Bei ihrer Einlösung gehen sie wieder in den Besitz der Auftraggeberin über. Bei verlorenen oder gestohlenen, nicht einem bestimmten Kunden zugeordneten Gutscheinen und Abos wird - auch bei Vorlage der Quittung - kein Ersatz geleistet. Ist ein Gutschein oder Abo im Kundensystem eindeutig einem bestimmten Kunden zugeordnet und weist dieser die Zahlung zweifelsfrei nach (z.B. durch Zahlungsbeleg), kann auf Antrag ein Ersatzgutschein ausgestellt werden.
  5. Nicht vollständig bezahlte, beschädigte oder verfälschte Gutscheine können zurückgewiesen werden.
  6. Rabatte, Preisnachlässe, Sonderpreise und andere Ermäßigungen können nicht kombiniert werden. Aktionsgutscheine werden grundsätzlich auf den Listenpreis angerechnet und können pro Person nur einmal eingelöst werden. Die Barablöse von Geschenk- oder Aktionsgutscheinen ist nicht möglich.

12. Leistungen durch Dritte und Angestellte

Die Auftragnehmerin ist berechtigt, vertraglich obliegende Behandlungen auch durch einen fachkundigen Dritten erbringen zu lassen, welcher in ihrem Namen und auf ihre Rechnung tätig ist.

13. Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten des Kunden erfolgt ausschließlich im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen (insbesondere DSGVO und DSG), soweit dies zur Vertragserfüllung, zur Terminverwaltung und zur weiteren Geschäftsabwicklung erforderlich ist. Soweit notwendig erfolgt auch eine Weitergabe an die in die Geschäftsabwicklung eingebundenen Firmen; darüber hinaus findet eine Weitergabe an Dritte nicht statt. Details zu Art, Umfang, Zweck, Rechtsgrundlage und Speicherdauer der Verarbeitung sowie zu den Rechten des Kunden (u.a. Auskunft, Berichtigung, Löschung, Widerspruch, Widerruf, Beschwerde bei der Datenschutzbehörde) sind der gesonderten Datenschutzerklärung zu entnehmen.

Soweit im Rahmen der Behandlung gesundheitsbezogene Daten erhoben werden (z.B. Angaben zu Diabetes, Allergien, Medikamenteneinnahme oder sonstigen Erkrankungen gemäß Punkt 2 und 9), handelt es sich um besondere Kategorien personenbezogener Daten im Sinne von Art. 9 DSGVO. Diese werden ausschließlich auf Grundlage einer gesonderten, ausdrücklichen Einwilligung des Kunden verarbeitet, die unabhängig von diesen AGB eingeholt wird und vom Kunden jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden kann. (Näheres siehe Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen)

14. Mängelansprüche / Gewährleistung

  1. Ansprüche des Kunden wegen mangelhafter Ausführung der Behandlung oder Lieferung können nur innerhalb von 5 Tagen geltend gemacht werden und sind auf Nacherfüllung beschränkt, wobei die Auftragnehmerin wahlweise die Nacherfüllung durch Nachbesserung oder Nachlieferung erbringen kann.
    Bei Nagellacken (inklusive Shellac), insbesondere auf den Fingernägeln, kann nach Verlassen des Studios kein Mangelanspruch mehr geltend gemacht werden, es sei denn, die Lackierung wurde schon zum Zeitpunkt des Auftragens mangelhaft ausgeführt und vor dem Verlassen des Studios beanstandet.
  2. Nach dieser Frist kann kein Mangelanspruch geltend gemacht werden.
  3. Der Anspruch auf Nacherfüllung erlischt sofort, falls ein anderes Institut oder der Kunde selbst Veränderungen an der Behandlung durchgeführt hat (z.B. Nachschneiden der Nägel oder von Hornhaut) oder eine unsachgemäße Nachbehandlung oder selbstständige Korrekturen, insbesondere bei Nagel-Korrekturspangen, durchgeführt wurden.
  4. Bei Fehlschlagen der Nacherfüllung hat der Kunde das Recht, nach seiner Wahl die Vergütung zu mindern oder vom Vertrag zurückzutreten.
  5. Bei unerheblichen Mängeln ist ein Rücktrittsrecht ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für Nagellacke oder Shellac.
  6. Weitergehende Gewährleistungsansprüche des Kunden, insbesondere wegen Mangelfolgeschäden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Dies gilt nicht bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit und der Verletzung wesentlicher oder vertragstypischer Vertragspflichten der Auftragnehmerin sowie bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit des Kunden. Das Recht zum Rücktritt vom Vertrag bleibt unberührt.

15. Haftungsausschlüsse

  1. Versäumt es der Kunde die Auftragnehmerin vor Behandlungsbeginn über bestehende Krankheitsbilder oder Allergien zu informieren, die einer Behandlung entgegenstehen, so übernimmt diese für mögliche Folgeschäden keine Haftung.
  2. Für Garderobe und Wertgegenstände, die vom Kunden mitgeführt werden oder im Unternehmen vergessen wurden, wird durch die Auftragnehmerin keine Haftung übernommen.
  3. Bei der Anwendung von Nagelprothetik (z. B. Gel- oder Acrylmodellage, Nagelverlängerung) sowie bei Nagel-Korrekturspangen haftet die Auftragnehmerin nicht für Reizungen, Entzündungen, Infektionen oder sonstige Beeinträchtigungen, die auf mangelnde Hygiene oder unsachgemäße Pflege bzw. Nachbehandlung durch den Kunden selbst oder Dritte nach Verlassen des Studios oder auf äußere Umstände bzw. Umwelteinflüsse (z. B. Feuchtigkeit, mechanische Belastung, Kontakt mit Chemikalien, Reinigungs- oder Pflegemitteln, allergische Reaktionen auf nicht von der Auftragnehmerin verwendete Produkte) zurückzuführen sind und nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der fachgerecht durchgeführten Behandlung stehen. Der Kunde verpflichtet sich, die ihm erteilten Pflege- und Verhaltenshinweise nach der Behandlung einzuhalten. Unberührt bleibt die Haftung der Auftragnehmerin für Schäden, die nachweislich auf einer fehlerhaften Behandlung, Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, sowie für Verletzungen des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit des Kunden, soweit diese der Auftragnehmerin zuzurechnen sind.

16. Nebenbestimmungen

  1. Auf den mit der Auftragnehmerin geschlossenen Vertrag und diese Geschäftsbedingungen findet ausschließlich das Recht der Republik Österreich Anwendung.
  2. Abweichende oder ergänzende Bestimmungen zu diesem Vertrag wie Nebenabreden sind nur verbindlich, wenn sie von der Auftragnehmerin schriftlich bestätigt worden sind.

17. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages mit dem Kunden einschließlich dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.

Die ganz oder teilweise unwirksame Regelung soll durch eine Regelung ersetzt werden, deren wirtschaftlicher Erfolg dem der unwirksamen möglichst nahe kommt.

18. Gerichtsstand

Für Streitigkeiten aus diesem Vertrag gelten, soweit gesetzlich nichts anderes zwingend vorgeschrieben ist, die gesetzlichen Gerichtsstände. Ist der Kunde Verbraucher im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes, kann er wegen Ansprüchen aus diesem Vertrag nur bei dem für seinen Wohnsitz, seinen gewöhnlichen Aufenthalt oder seinen Beschäftigungsort zuständigen Gericht geklagt werden; er selbst kann wahlweise auch beim für den Geschäftssitz der Auftragnehmerin in Wien zuständigen Gericht klagen.